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Curriculum MBA Human Resources Management

Alle Master-Studiengänge mit Promotionsberechtigung

Mit dem MBA Human Resources Management (HRM) wurde ein anspruchsvolles, zielorientiertes Intensiv-Studium entwickelt, das Wissenschaft und Wirtschaft, Theorie und Praxis, Empirie und Erfahrung verknüpft. Dieser Anspruch spiegelt sich in dem Curriculum wider.

Das Curriculum besteht aus Modulen, die einzelne Lehrveranstaltungen beinhalten. Für jedes erfolgreich belegte Modul erwerben Sie eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (ECTS-Credits). Der Studiengang umfasst 90 ECTS-Credits und einen geschätzten Arbeitsaufwand von insgesamt 2.250 Stunden (Summe aus Präsenzveranstaltungen und eigenständigem Lernen). Mehrjährige Berufspraxis wird mit 30 ECTS-Credits auf die Gesamtstudienleistung angerechnet, so dass der MBA HRM insgesamt mit 120 ECTS-Credits abgeschlossen wird.

Curriculum

Leistung aus:ECTS
Business-Management    26
Leadership & Team-Management   10
Human Resources Management   20
Internationales Recht     5
Wahlmodule: Management-Praxis      5
Master-Thesis   24
Gesamtsumme Studienleistung= 90
Anerkennung Berufserfahrung+ 30
Gesamtsumme MBA Human Ressources Management= 120

Modulinhalte

Im Bereich General Management geht um Themen wie strategische Unternehmensführung, internationale Zusammenarbeit und Business-Management-Tools. Es werden „General Manager“ im Personalwesen ausgebildet. Unternehmen brauchen solche „Generalisten im Management“ – kompetente Macher, die strategisch denken und dabei auf einen umfassenden Fundus an betriebswirtschaftlichem Wissen zurückgreifen können.  

Im Zusammenhang mit dem verstärkten Wettbewerb kommt der frühzeitigen bzw. langfristigen und systematischen Entwicklung, Planung und Umsetzung inhaltlicher Ziele und Ausrichtungen von Unternehmen eine große Bedeutung zu.

In diesem Modul werden erfolgskritische Aspekte des strategischen Managements betrachtet. Hierbei werden auch praxisbezogene Chancen und Grenzen der strategischen Unternehmensführung intensiv reflektiert.

Kaum eine Volkswirtschaft ist so stark in internationale Verflechtungen eingebunden wie die deutsche. Um für die Anforderungen, die sich aus dem globalen Wettbewerb für die Unternehmen ergeben, strategische Handlungsoptionen bereitzustellen, gilt es, internationale Zusammenarbeit als eine Schlüsselaufgabe für das Management zu identifizieren und zu operationalisieren.

Veränderungen in Unternehmen werden zunehmend von Unternehmensberatern begleitet - und vom Personalbereich wird heute eine umfassende Sicht bei der Beratung von Führungskräften in der Gestaltung von Veränderungen erwartet. Um diese Veränderungen aktiv mitgestalten zu können, müssen Personalmitarbeiter über Beratungsfähigkeiten verfügen. Das englischsprachige Präsenzmodul übt diese Fähigkeiten im Teamkontext anhand einer einwöchigen integrierten Fallstudie ein.

Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen und ethischen Herausforderungen des Beratens werden die Problemstellung erarbeitet, Stakeholder analysiert und der Lösungsraum mittels deduktiver Logik ausgelotet: zentrale Basistechniken des problemorientierten Beratungsansatzes. Dann folgen Strategie- und Organisationsberatung - die für Personalarbeit wesentlichen Rahmenbedingungen. In beiden Themen wird die Anwendung von Orientierungsmustern ("Frameworks") geübt. Neben der problemorientierten wird auch die systemische Beratung eingeführt und auf den Fall angewendet - mit anderen Denkstrukturen und Interventionen. Parallel zu Vermittlung und Anwendung von spezifischen Beratungstechniken und Ansätzen werden den Teams in Rollenspielen der Klienteninteraktion kommunikative Beratungsfähigkeiten vermittelt - sowie Teamfähigkeit, effizientes Zeit- und Informationsmanagement, Ambiguitätstoleranz und zielorientierte Komplexitätsbewältigung.

Die zunehmende Komplexität und Dynamik der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen erfordern immer stärker eine ganzheitliche Kompetenzentwicklung für Menschen in Managementfunktionen. Für die Unternehmen stellen gerade die Fach- und Führungskräfte mit Blick auf ihre sich weiterentwickelnde Handlungskompetenz einen schwer imitierbaren, und damit strategischen Wettbewerbsvorteil dar.

Im Modul werden zentrale Funktionsbereiche des Managements mit Blick auf ihre in der Praxis strategische Bedeutung behandelt. Hierbei stehen handlungsrelevante Konzepte und Instrumente im Vordergrund der Betrachtung.

Die Komplexität der wirtschaftlichen Planungs- und Entscheidungsprozesse stellt für das Management auch mit Blick auf zeitliche Restriktionen eine große Herausforderung dar. Für die verantwortlichen Führungskräfte ist es in der Praxis bei der Vielzahl der zu treffenden Einzelentscheidungen nicht immer hinreichend möglich, die Konsequenzen ihres Handelns zu reflektieren. Diese Möglichkeit kann durch die Simulationsmethode im Sinne eines Business-Managementtrainings gegeben werden.

Das Modul „Planspiel Business Strategies" verdeutlicht den Teilnehmern die kybernetische Prägung von Managementhandeln im Unternehmen und stellt sie vor gleichermaßen komplexe wie auch dynamische Herausforderungen mit besonderer strategischer Relevanz für die Unternehmen. Neben dem betriebswirtschaftlichen Kern liegt der Fokus auch auf folgenden Themenfeldern: Systemtheoretische Implikationen, Interdisziplinarität, Internationalität, strategische Prozesse und Entscheidungen, Changemanagement, Projektmanagement.  

Der Themenbereich Leadership & Team-Management befasst sich mit dem Einsatz von – auch interkulturellen – Führungskonzepten, Talentmanagement und systematischer Teamentwicklung. Denn neben fachlicher Qualifikation muss sich eine gute Führungskraft durch einen motivierenden Führungsstil sowie eine überzeugende Persönlichkeit auszeichnen. Gute Führungskräfte gehen auf Mitarbeiter ein, zeigen Perspektiven auf, fordern und fördern Leistung.  

Komplexe Aufgabenstellungen fordern Führungskräfte in ihren fachlichen Kompetenzen und in ihren Organisations- bzw. Führungsfunktionen. Sie sind mehr und mehr auf die Arbeitsqualität und Kompetenz ihrer Mitarbeiter angewiesen. Vor dem Hintergrund eines permanenten Wandels und einer zunehmenden Globalisierung der Organisationen gilt es für die Führungs­arbeit im Unternehmen zeitgemäße und zielgruppenbezogene Konzepte der Mitarbeiterführung zu entwickeln und umzusetzen. Interkulturelle Bedingungen im internationalen Kontext sind zu berücksichtigen.

Führungsmittel unterschiedlicher Art müssen beherrscht und sicher eingesetzt werden können. Die Fähigkeit einer guten Gesprächsführung ermöglicht es Führungskräften zielgerichtet Prozesse zu gestalten und die daran beteiligten Mitarbeiter so zu motivieren, dass gute Arbeitsleistungen erbracht werden können. 

Bei der Leistungserstellung in den Unternehmen lässt sich bereits seit längerem innerhalb der Mitarbeiterführung ein besonderer Schwerpunkt identifizieren: die Teamführung. Da mit Blick auf die komplexen und dynamischen Anforderungen Arbeitsgruppen bzw. Teams immer stärker als Leistungserbringer im Blickpunkt stehen, ist es für die Führungskraft von besonderer Bedeutung, wesentliche Grundlagen des „Funktionierens" von Gruppen und Möglichkeiten der zielgerichteten Einflussnahme zu kennen und im Handeln berücksichtigen zu können.

Das Modul stellt einerseits das für ein Verständnis von gruppenbezogenen Leistungsprozessen erforderliche Know-how bereit und zeigt darüber hinaus den Zusammenhang der Teamarbeit zu systematischen Lern- und Veränderungsprozessen auf.

Das Herzstück dieses Graduierten-Studienganges ist der Themenkomplex Human Resources Management, dessen Inhalte in Tiefe und Breite im MBA-Bereich einmalig sind. Von der Ableitung unternehmensrelevanter Strategien auf strategisches HRM, von aktuellen Trends über bewährte und zukünftige HRM-Tools eröffnen diese Inhalte ganz neue Sichtweisen und Perspektiven für den Studierenden.
Dieses Wissen können die Personalmanager für den eigenen sowie den Unternehmenserfolg gewinnbringend einsetzen und so zur unternehmensbezogenen Wertschöpfung und Wettbewerbsverbesserung entscheidend beitragen.  

Die Personalarbeit in den Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Von ihrer anfangs rein administrativen Aufgabenstellung als Serviceleisterin reichte die Entwicklung über die Institutionalisierung und Humanisierungspromotion bis zu einer mittlerweile betriebswirtschaftlich und strategisch ernst genommenen Unternehmensfunktion.
Für die Führungskräfte allgemein und die Personalmanager im Besonderen misst sich die Bedeutung der Personalarbeit immer mehr an ihrem Beitrag zur unternehmensbezogenen Wertschöpfung und Wettbewerbsverbesserung.
Im Modul werden zentrale Bereiche der strategischen Positionierung einer wettbewerbsorientierten Personalarbeit dargestellt, wobei Strategieaspekte und Umsetzungserfordernisse hierbei eine starke Spiegelung mit der Praxis erfahren.

Unternehmen müssen sich fortlaufend mit grundlegenden Veränderungen ihres Umfeldes auseinandersetzen. Neben ökonomischen, rechtlich-politischen und sozio-kulturellen Faktoren spielt gerade der technologische Wandel eine besondere Rolle.
Bei der Umsetzung von Veränderungserfordernissen (Transformation) kommt dem Personal ein zentraler Stellenwert zu. Denn nur über die Modifikation von Einstellungen, Verhalten und Qualifikationen bei den Mitarbeitern können grundlegende Veränderungsprojekte erfolgreich gestaltet werden. Es gilt somit von Seiten des Personalmanagements, die geeigneten Konzepte und Maßnahmen für den HRM-Bereich bereitzustellen.
Dass diese Konzepte selbst auch einem Wandel unterworfen sind, liegt auf der Hand, weshalb es für Personalmanager wichtig ist, sich zeitnah mit neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen. In diesem Modul werden aktuelle und gleichermaßen mit einer grundlegenden Bedeutung versehene Trends im Human Resources Management reflektiert. 

Das Human Resources Management setzt bei der zielorientierten Gestaltung von Personalprozessen auf unterschiedliche Methoden und Instrumente. Diese variieren für die verschiedenen Teilfunktionen des Personalmanagements.
Aus der Sicht von Praktikern haben neben dem grundlegenden Methodenrepertoire gerade die innovativen Werkzeuge zur Gestaltung der Personalarbeit und veränderungsbezogene bzw. -befähigende Tools eine besondere Relevanz.
Im Modul werden unterstützende Systeme sowie Gestaltungstools als Instrumentarium für die praktische Personalarbeit vorgestellt.

Die internationale Verflechtung von Unternehmen und ihrer Aktivitäten stellt für den Perso­nalbereich eine große Herausforderung dar. Für die Mitarbeiter-Rekrutierung auf internatio­nalen Märkten sowie den zielgerichteten Einsatz von Mitarbeitern (im In- oder Ausland) und für deren Entwicklung bedarf es spezifischer Konzepte und Maßnahmen. Ein hoher Veränderungs- und Kostendruck schafft auf internationaler Ebene spezifische Herausforderungen für das Personalmanagement. Ein einfaches Übertragen einer national ausgerichteten Personalstrategie würde diesen Anforderungen nicht gerecht werden. Im Modul werden wesentliche Ausgangspunkte einer internationalen HRM-Strategie beleuchtet und Entwicklungstrends im internationalen HRM aufgezeigt.  

Wenngleich in den meisten Unternehmen Spezialisten für Rechtsfragen beschäftigt werden, ist ein Grundverständnis des Zivil- und Handelsrechtes bei Managern unabdingbar. Mit Blick auf die immer stärkere internationale Verflechtung wird dem internationalen Recht eine zunehmende Bedeutung beigemessen.

Im grenzüberschreitenden Austausch zwischen Business-Partnern sind zivil- und handelsrechtliche Aspekte immer häufiger auf der Tagesordnung. Insofern stellt dieser Wissensbereich - gerade auch für Personalmanager - eine neue Anforderung dar.

Für die Ausweitung der managementbezogenen Handlungskompetenz stellen die Angebote im Wahlmodulbereich eine gute Möglichkeit dar, einerseits vorhandenes bzw. neu erworbenes Wissen im Rahmen von praxisorientierten oder praktischen Arbeitsprozessen einzusetzen, und andererseits die Praxistauglichkeit von Konzepten und Tools zu überprüfen.